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Posts from the ‘Wahlmodul’ Category

Wahlmodul Breeding Kinetic Structures: Sideric Clock

Die Studierenden Heiko Tibor Kern und Alexander Wiegant haben im Wahlmodul „Breeding Kinetic Structures“, das in Zusammenarbeit mit dem Department Mani im Sommersemester 2013 durchgeführt wurde, eine siderische Uhr gebaut.

Die siderische Zeitmessung nimmt als Referenzpunkt nicht die Sonne, sondern die Bewegung der Sterne um die Erde.

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Wahlmodul – Parametric Structural Modelling – WiSe 2013/14

PSM_Blog
Das Wahlmodul untersucht die methodische Arbeit mit rechnerbasierten und physischen Modellen, die es ermöglichen, Parameter wie Materialeigenschaften oder das Tragwerksverhalten in frühen Phasen des architektonischen Entwurfsprozesses zu berücksichtigen und so neue Gestaltungsspielräume eröffnen. Im Wahlmodul werden historische (Isler, Otto, Musmeci, etc) und zeitgenössische Beispiele untersucht und anhand dieser Recherche eigene Ansätze entwickelt. Wichtiger Bestandteil des Wahlmoduls ist ein Workshop mit Clemens Preisinger (Karamba3d) in der KW 45, der die Entwicklung von parametrisch veränderbaren Tragwerksmodellen thematisiert. Das Wahlmodul ist Teil des laufenden Forschungs- und Lehrprojektes „Performance Architecture“. Eine Publikation der Ergebnisse ist angedacht.

Performative models allow to consider design parameters such as structural or climatic behaviour in early stages of the design process and can open up new opportunities for architectural design. Based on the research of historical (Isler, Otto, Musmeci, etc) and contemporary examples, the module aims at developing own approaches of physical and virtual performative  models. An important part of the module is a workshop with Clemens Preisinger (Bollinger + Grohmann) in KW 45, which introduces working with parametric structural models in the Grasshopper Plugin Karamba3d.
ANALOGDIGITAL is part of the ongoing research and teaching project „performance architecture“. A publication of some of the results is planned.

Breeding Kinetic Structures

Inhalt des Wahlmoduls ist ein Workshop und dessen Vor- und Nachbereitung zu generativen Entwurfstechniken mit dem Programmierer Karsten Schmidt (postspectacular) und dem Künstler Theo Jansen (www.strandbeest.com). Die Teilnehmer besuchen Theo Jansen in der Exkursionswoche in seinem Studio bei Rotterdam und werden von Karsten Schmidt in Grundlagen der von Ihm entwickelten Softwarewerkzeuge eingeführt. Im Anschluss sollen  Prototypen für physische und virtuelle Systeme entworfen werden, die aus einfachen Regeln enststehen und generativ für die Entwicklung von Räumen eingesetzt werden können.

Das Entwurfsprojekt ist Teil des laufenden Forschungs- und Lehrprojektes „Performance Architecture“. Eine Publikation der Ergebnisse ist angedacht.

Topic of the elective is a workshop on generative design strategies, including preparation with the programmer Karsten Schmidt (postspectacular) and the artist Theo Jansen (www.strandbeest.com). In the excursion week the participants will visit the Studio of Theo Jansen near Rotterdam and will be introduced to Karsten Schmidt’s open source physics and modeling software to develop experimental prototypes of emergent systems, which  can be used as generative in the development of form and organisation.

The Workshop is part of the ongoing research and teaching project „performance architecture“. A publication of some of the results is planned.

http://postspectacular.com/
http://www.strandbeest.com/

Öffentlicher Vortrag von Karsten Schmidt und Präsentation der Workshopergebnisse: 8.5.13, 19.00 LEO 1

Wahlmodul DREIDIMENSIONALE HOLZKONSTRUKTIONEN

Im Mittelpunkt des Wahlmoduls stehen experimentelle Konstruktionen, deren Materialeigenschaften sowie traditionelle und moderne Fertigungs- und Fügungstechniken zu grundlegenden Parametern des Entwurfes werden. Mit möglichst einfachen Mitteln sollen ressourcenschonende Konstruktionen realisiert werden, die mit geringem Kraft- und Materialaufwand schnell und unkompliziert aufzubauen sind. Ziel ist die Entwicklung von Prototypen für einen Innenraum an der msa, die als adaptive Raum- und Deckenstrukturen die Atmosphären von Räumen bereichern und intensivieren sollen.

Ziel der Untersuchungen ist es nach möglichen Schnittstellen und Synergien zwischen dreidimensionalen Verbindungen, Fügungsmethoden und Konstruktionen mit modernsten Entwurfs- und Formgebungsverfahren zu suchen. Während vor-industrielle Holzbauweisen auf teilweise sehr komplexen Fügungen der Bauteile ohne Verbindungsmittel und räumlicher Lastabtragung beruhend, wurden diese in den ersten Phase des industriellen Holzbaus durch einfache, stabförmige Tragwerke verdrängt, bei denen die Holzelemente mit Stahlverbindungsmitteln gefügt sind. Drei dimensionale Formgebungsverfahren und die Möglichkeit plattenförmige Bauteile in komplexen Zuschnitten herzustellen, eröffnen die Möglichkeit an die Vorteile der vorindustriellen Konstruktionen anzuknüpfen.

Dreidimensionale Holzverbindungen
Ein zweites Themenfeld unserer Untersuchung stellt die Entwicklung von digitalen Werkzeugen als Bindeglied zwischen Entwurfs- und Fertigungsprozess dar. Digitale parametrische Modelle ermöglichen es, Entscheidungen im Entwurfsprozess direkt in die Fertigung von Bauteilen einfliessen zu lassen. Umgekehrt wird durch Materialwahl und Fügungsmethode der Entwurfsprozess beeinflusst. Besonders gut lassen sich an Hand der Hebel-Stab-Systeme die Abhängigkeiten zwischen den Einzelelementen und dem Gesamtsystem simulieren. Verschiedene Fragestellungen ergeben sich: Ermöglicht die Verbindung von Entwurfs- und Fertigungswerkzeugen, die Dominanz einer visuell gesteuerten Formentwicklung über die darauf folgende Materialisierung zu relativieren? Wie verändert sich die Beziehung zwischen Planer und Handwerker/ausführendem Betrieb durch die Nutzung eines parametrischen Modells als zentraler Schnittstelle?

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